Warhammer 40K: Conquest

Warhammer 40.000: Conquest ist ein Living Card Game für 2 Spieler. Im bekannten Warhammer 40.000 Universum von Games Workshop spielend, führt ihr eine von neun interstellaren Rassen in die Schlacht. Angeführt von eurem Kriegsherrn umkämpfen eure Armeen diverse Planeten bis zum bitteren Ende.

Besonderheiten

Anders als in vielen vergleichbaren Spielen tobt in Conquest nicht nur eine einzige Schlacht, sondern mehrere gleichzeitig. Zufällig aufgedeckte Planetenkarten bestimmen dabei die Schlachtfelder und somit auch die Spieldynamik jedes Mal aufs Neue. Eine weitere Besonderheit, die ihr beim Deckbau beachten müsst, ist dass für jede Fraktion unterschiedliche Kriegsherren zur Auswahl stehen. Der Kriegsherr ist eine besonders ausdauernde Einheit mit einer mächtigen Spezialfähigkeit. Er bestimmt auch die ersten acht Karten eures Decks, die fest an ihn gebunden sind und auf die ihr anderweitig keinen Zugriff habt. Damit spielen sich selbst zwei Decks derselben Fraktion oftmals völlig unterschiedlich, wenn ein anderer Kriegsherr gewählt wird.

Ziel des Spieles

Es gibt in Conquest zwei unterschiedliche Haupt-Siegbedingungen. Die wohl häufiger angewandte bezieht sich auf die Planeten. Jeder Planet hat ein bis drei Farbsymbole (rot, grün und blau). Jede Runde wird ein neuer Planet zum „ersten Planeten“ und kann dann erobert werden. Schafft ihr es vor eurem Gegner, drei Planeten derselben Farbe zu erobern, so gewinnt ihr das Spiel. Alternativ könnt ihr auch gewinnen, indem ihr den feindlichen Kriegsherren besiegt. Da jeder Kriegsherr aber nicht nur viele Lebenspunkte hat, sondern auch noch eine zweite („angeschlagene“) Kartenseite besitzt, ist das kein leichtes Unterfangen. Dennoch ermöglicht es natürlich, Decks zu bauen, die speziell darauf abzielen.

Spielablauf

Euer Kriegsherr bestimmt, mit wie vielen Ressourcen und Karten ihr ins Spiel startet. Danach füllt ihr zu Beginn jeder Runde zwei Karten und vier Ressourcen auf. Eine Spielrunde unterteilt sich in vier Phasen.

In der Mobilisierungsphase spielen beide Spieler abwechselnd Karten aus, die mit Ressourcen bezahlt werden. Einheiten werden dabei auf einem Planeten platziert, während Unterstützungen im Hauptquartier landen. Zudem gibt es auch Verstärkungen und Ereignisse. Sobald ein Spieler keine Karte mehr spielen kann oder will, muss er passen. Dann kann der andere Spieler noch so viele Karten ausspielen, wie er will.

Die zweite Phase heißt Kommandophase. Beide Spieler bestimmen im Geheimen, auf welchen Planeten ihr Kriegsherr zieht. Jeder Planet bringt eine gewisse Anzahl an Ressourcen und Karten, wenn ihr dort das Kommando gewinnt. Zu diesem Zweck hat jede Einheit eine gewisse Anzahl an Kommandosymbolen aufgedruckt, die zusammengezählt werden. Da ein großer Teil an Karten und Ressourcen über die Kommandophase erlangt werden, ist sie vor allem auf lange Sicht strategisch enorm wichtig.

Dann kommt es endlich zum Kampf. Jede Runde wird reihum ein neuer Planet zum „ersten Planeten“ erkoren. Auf diesem Planet sowie allen Planeten, auf denen sich ein Kriegsherr befindet, findet ein Gefecht statt. In Conquest gehen Gefechte bis zum bitteren Ende. Wenn alle Einheiten angegriffen haben und der Gegner nicht besiegt ist oder sich zurückzieht, geht es in der nächsten Kampfrunde weiter – bis der Planet erobert wurde.

Zu guter Letzt geht es in die Hauptquartierphase. Wunden werden geleckt und erschöpfte Karten wieder spielbereit. Ihr zieht Karten und Ressourcen nach und der nächste Planet wird zum „ersten Planet“ und damit Kriegs-Hotspot erkoren. Eine kurze Verschnaufpause, bevor es wieder Kugeln hagelt. Siege in frühen Schlachten bedeuten oft wenig, wenn ihr nicht den längeren Atem habt, um langfristig zu dominieren und das Spiel für euch zu entscheiden.

Dieses Spiel ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Links